Energiesparen
Energiespartipps

Stand-by-Betrieb

Viele Geräte der Unterhaltungselektronik verbrauchen Strom im Stand-by-Betrieb einige verbrauchen sogar Strom im ausgeschalteten Zustand. Einfach Geräte nach Benutzung ausschalten. Tipp: Eine Steckerleiste mit Schalter trennt die Geräte vollständig vom Netz. Strommessgeräte zum Aufspüren von Energiefressern im Haushalt können bei den Energieberatern der Verbraucherzentrale ausgeliehen werden.

Beleuchtung

Schalten Sie das Licht aus, wenn Sie den Raum für längere Zeit verlassen. Tauschen Sie Glühbirnen gegen Energiesparlampen und LED-Leuchtmittel aus, die verbrauchen weniger Strom und haben eine längere Lebensdauer. Je nach Nutzung haben Sie diese Investitionen in ein bis zwei Jahren wieder gut gemacht. 

Raumtemperatur

Der größte Teil der im Haushalt verbrauchten Energie wird für die Heizung gebraucht. Hier lässt sich auch am meisten sparen. Eine Raumtemperatur von 20 Grad ist ausreichend. Abends vor dem Fernsehr kann man sich gemütlich in eine Decke kuscheln. Eine Absenkung der Raumtemperatur um ein Grad spart sechs Prozent Heizenergie, eine Nachtabsenkung spart zusätzlich.

In der kalten Jahreszeit sollen die Rollläden nachts heruntergelassen werden. Damit sich die Wärme tagsüber ungehindert im Raum ausbreiten kann, dürfen die Heizkörper nicht durch Gardinen oder Möbel zugestellt werden. Schließen Sie die Türen zwischen beheizten und unbeheizten Räumen.

Kellerfenster schließen

Durch gekippte Kellerfenster kühlt die Kellerdecke und damit der Fußboden im Erdgeschoss aus. Folge: Es muss mehr geheizt werden. Eine Dämmung der Kellerdecke spart ebenfalls Energie. Auskünfte über Dämmstärken und die Ausführung geben die Energieberater der Verbraucherzentrale.

Stoßlüften

Dauerlüftung durch gekippte Fenster vergeudet Energie und fördert Schimmelbildung. Deshalb mehrmals täglich kurz (5 bis 10 Minuten), aber kräftig mit weit geöffneten Fenstern stoßlüften.

Waschmaschine

Nur waschen, wenn die Maschine voll ist. Vorwäsche und Kochwäsche sind meist überflüssig. Bakterien werden bei einer Temperatur von 60 Grad in Verbindung mit den heutigen Waschmitteln ausreichend abgetöted. Da die meiste Energie beim Waschen zum Erwärmen des Wassers benötigt wird, kann man Strom sparen, indem man die Waschmaschine mit heißem Wasser aus der Leitung füllt.

Kochen

Kochtopf und Größe der Herdplatte sollten übereinstimmen. Das Essen mit wenig Wasser im geschlossenen Topf garen. Die Herdplatte frühzeitig abschalten und die Nachwärme nutzen. Ein Schnellkochtopf spart Energie und Zeit.

Kühlen und Gefrieren

Kühl- und Gefrierschränke regelmäßig abtauen. Die Geräte nur kurz öffnen und keine warmen Speisen hineinstellen, hilft die Eisbildung zu minimieren. Einen Kühlschrank nicht in der Nähe vom Herd oder der Heizung aufstellen.

Klimageräte

Im Sommer kann man durch Lüften in den kühlen Morgen- und Abendstunden sowie durch Verschattung der Fenster auf der Sonnenseite die Raumtemperatur erträglich halten und auf Strom fressende Klimageräte verzichten.